Winterpause

Die Frauenspaziergänge gehen temperaturbedingt in Winterpause und Winterklausur vom 21.12.2018 bis 04.02.2019!

Ab Februar 2019 geht’s in die Ausstellung „Stadt der Frauen“ im Belvedere und ab 8. März 2019 ins Volkskundemuseum zu „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht“.

2019 erscheint im Mandelbaum Verlag die Broschüre „Frauenwahlrecht. Demokratie und Frauenrechte“ mit dem neuen Titel „Frauenwahlrecht. Eine kurze Geschichte der österreichischen Frauenbewegung“ in der Edition „Kritik & Utopie“.

Für ganz Neugierige und Ungeduldige gibt es Hier schon erste Details!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!
Erholsame Tage!

Petra Unger

 

 

 


Wer hat heute (k)eine Stimme? | 100 Jahre Frauenwahlrecht

© Bild ÖNB Ariadne

Wer hat heute (k)eine Stimme?
100 Jahre Frauenwahlrecht

Die Arbeiterkammer Wien erinnert anlässlich des 100. Jahrestages dem Beschluss der Wahlordnung am 18. Dezember 1918 , mit dem das Frauenwahlrecht in Kraft gesetzt wurde.

Stück „Brot und Rosen“

Susanne Ayoub portraitiert gemeinsam mit der Schriftstellerin Doris Mayer und der Musikerin Maren Rahmann in ihrem Stück zwei bedeutende Vertreterinnen der Ersten Frauenbewegung, die das Wahlrecht gemeinsam mit anderen erstritten haben:  Rosa Mayreder und Adelheid Popp.

Im Anschluss daran widmet sich ein Podiumsgespräch der Situation von Frauen damals wie heute

Podiumsgespräch

Das Recht auf politische Partizipation von Frauen ist der Grundstein für gesellschaftliche Gleichstellung. Auch wenn die Gleichstellung von Frauen bezüglich politischer Beteiligung noch lange nicht erreicht ist. Frauen sind immer noch deutlich weniger in politischen und wirtschaftlichen Funktionen vertreten.
Und es gibt nach wie vor Viele, die keine politische Stimme haben. Sie haben ihren gesamten Lebensmittelpunkt in Österreich, werden aber vom Wahlrecht ausgeschlossen, weil sie nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Davon sind auch viele Frauen betroffen.
Die Bedeutung des Wahlrechts wird im Podiumsgespräch mit der Historikerin Johanna Gehmacher und dem Migrationsforscher Bernhard Perchinig im Anschluss an die Aufführung des Stückes in den Blick genommen:

Johanna Gehmacher beleuchtet die historische Bedeutung der Einführung des Frauenwahlrechts.

Bernhard Perchinig richtet den Blick auf jene, die heute kein Wahlrecht haben.
Wen betrifft es und was bedeutet das für zugewanderte Menschen mit besonderem Fokus auf Frauen?

Petra Unger, Moderation

Um Anmeldung bis 10.12.2018 wird unter dem angeführten Link gebeten.


Was sieht man auf dem Bild

Frauenspuren auf der Wieden | Ausstellungspräsentation

1918 erhalten Frauen in Österreich erstmals das volle Wahlrecht.

2018 jährt sich dieser historische Moment zum 100. Mal.

Eine geeigneter Anlass, die vielfältige Frauengeschichte des Bezirks Wieden sichtbar werden zu lassen!

Mit einer Wanderausstellung durch Wiedner Schulen wird nun an Bewohnerinnen des Bezirks und Vorkämpferinnen für Frauenrechte erinnert.

 

12 Fahnen zeigen Bilder und Biographien von außergewöhnlichen Frauen.

Kurze und anschauliche Erläuterungen zu Frauenbewegungs- und Frauenrechtsgeschichte vermitteln einen ersten spannenden Einblick in die Geschichte der weiblichen Bevölkerung auf der Wieden.

Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl wird einleitende Worte sprechen.
Petra Unger wird ihr Konzept der Ausstellung erläutern.

Für angenehme Atmosphäre ist gesorgt!
Die Veranstaltung ist kostenlos!

 


Widerstand in Sandleiten

Mit 1587 Wohnungen ist der Gemeindebau Sandleiten einer der größten Sozialbauten des Roten Wiens der 1. Republik.

1934 leisten zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner von Sandleiten bewaffneten Widerstand gegen den Austrofaschismus.

Während der Jahre 1938 bis 1945 werden zahlreiche Arbeiterinnen und Arbeiter aus Sandleiten verfolgt, deportiert oder ermordet.

In den letzten Tagen des Krieges gelingt es einigen Widerstandskämpferinnen und –kämpfern unter Einsatz ihres Lebens, Wehrmacht-Soldaten zu entwaffnen und damit die kampflose Übergabe von Sandleiten an die Aliierten.

Diesen engagierten, mutigen Bewohnerinnen und Bewohnern und den Opfer des Nationalsozialismus ist dieser Spaziergang gewidmet!

 


Vom Leben und Überleben am Alsergrund

Sie waren jung und alt, politisch oder gläubig, rassisch verfolgt oder durch unvorhersehbare Willkür in den Vernichtungsapparat des NS-Regimes geraten. Manche waren Kinder, manche wurden als Jugendliche verhaftet.

Die verfolgten Frauen* des Bezirks Alsergrund hatten ein bewegtes Leben vor der Katastrophe der Shoa. Sie kämpfen während und nach der Shoa um ihr Leben.

Mit Mut, mit verschiedenen Strategien, vor allem aber mit unerschütterlichem Lebenswillen.

Anlässlich des Gedenkjahres 2018 ein Spaziergang auf den Spuren verfolgter, vertriebener, ermordeter Frauen* am Alsergrund an

Orte des Widerstandes
Orte der Verfolgung
Orte der Erinnerung

Eine Würdigung der Frauen* vom Alsergrund!
Niemals vergessen!
Nie wieder!


Podiumsdiskussion Frauen zwischen Tradition und Selbstbestimmung

Horizonterweiterung auf Plateausohlen | Frauen zwischen Tradition und Selbstbestimmung

Was hat die Zweite Frauenbewegung den Frauen wirklich gebracht?
Welche Frauen haben davon profitiert?
War es wirkliche Emanzipation oder Überforderung?

Wie haben die Frauen der damaligen Jahre diese Zeit erlebt?
Und wie steht es heute um die Emanzipation der Frauen?

Am Podium
Elisabeth Holzinger | Sozialforscherin, Filmemacherin und Autorin)
Barbara Klein (Schauspielerin, Mitiniatorin des 1.Frauenvolksbegehrens, Leiterin des Kosmostheaters bis 2017)
Therese Schulmeister (Kommunen-Mitglied des Friedrichshofes, Künstlerin)
Petra Unger (Gründerin der Wr. Frauenspaziergänge, Kulturvermittlerin, Akad. Referentin für feministische Bildung und Politik)

Moderation
Ewa Dziedzic, Frauensprecherin der Grünen Frauen Wiens, Bundesratsabgeordnete

Anfahrt Rote Kapelle


Vom Leben und Überleben am Alsergrund

Sie waren jung und alt, politisch oder gläubig, rassisch verfolgt oder durch unvorhersehbare Willkür in den Vernichtungsapparat des NS-Regimes geraten. Manche waren Kinder, manche wurden als Jugendliche verhaftet.

Die verfolgten Frauen* des Bezirks Alsergrund hatten ein bewegtes Leben vor der Katastrophe der Shoa. Sie kämpfen während und nach der Shoa um ihr Leben.

Mit Mut, mit verschiedenen Strategien, vor allem aber mit unerschütterlichem Lebenswillen.

Anlässlich des Gedenkjahres 2018 ein Spaziergang auf den Spuren verfolgter, vertriebener, ermordeter Frauen* am Alsergrund an

Orte des Widerstandes
Orte der Verfolgung
Orte der Erinnerung

Eine Würdigung der Frauen* vom Alsergrund!
Niemals vergessen!
Nie wieder!


Vom Leben und Überleben am Alsergrund

Sie waren jung und alt, politisch oder gläubig, rassisch verfolgt oder durch unvorhersehbare Willkür in den Vernichtungsapparat des NS-Regimes geraten. Manche waren Kinder, manche wurden als Jugendliche verhaftet.

Die verfolgten Frauen* des Bezirks Alsergrund hatten ein bewegtes Leben vor der Katastrophe der Shoa. Sie kämpfen während und nach der Shoa um ihr Leben.

Mit Mut, mit verschiedenen Strategien, vor allem aber mit unerschütterlichem Lebenswillen.

Anlässlich des Gedenkjahres 2018 ein Spaziergang auf den Spuren verfolgter, vertriebener, ermordeter Frauen* am Alsergrund an

Orte des Widerstandes
Orte der Verfolgung
Orte der Erinnerung

Eine Würdigung der Frauen* vom Alsergrund!
Niemals vergessen!
Nie wieder!


Hörbuch-Präsentation | Stadtflanerie

Hörbuchpräsentationen

StadtFlanerien Wien, die Hörbucher des Aktionsradius Wien, vermitteln Gegenwart und Stadtgeschichte zu den Wiener Bezirken, aufgelockert durch Musik. Persönliche Interviews geben vielfältige Einblicke und zeichnen so ein sehr facettenreiches Bild der Wiener Stadtteile.

Die Autorin Carola Timmel präsentiert gemeinsam mit dem Herausgeber Aktionsradius Wien das Hörbuch Mariahilf – inklusive kurzer Hörbeispiele.

Petra Unger, Kulturvermittlerin und Gründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge, erzählt in einem Kurzreferat über eindrucksvolle Frauenpersönlichkeiten, die den Bezirk geprägt und Spuren hinterlassen haben.

The Wladigeroff Brothers lassen den Abend mit einer musikalischen Mischung aus bulgarischer Folklore, Balkan Sounds, Klassik und Jazz ausklingen.


Widerstand in Sandleiten

Mit 1587 Wohnungen ist der Gemeindebau Sandleiten einer der größten Sozialbauten des Roten Wiens der 1. Republik.

1934 leisten zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner von Sandleiten bewaffneten Widerstand gegen den Austrofaschismus.

Während der Jahre 1938 bis 1945 werden zahlreiche Arbeiterinnen und Arbeiter aus Sandleiten verfolgt, deportiert oder ermordet.

In den letzten Tagen des Krieges gelingt es einigen Widerstandskämpferinnen und –kämpfern unter Einsatz ihres Lebens, Wehrmacht-Soldaten zu entwaffnen und damit die kampflose Übergabe von Sandleiten an die Aliierten.

Diesen engagierten, mutigen Bewohnerinnen und Bewohnern und den Opfer des Nationalsozialismus ist dieser Spaziergang gewidmet!